Zahnimplantate in Puchheim
Wir sind drei Fachzahnärzte für Oralchirurgie und setzen über 500 Implantate im Jahr, vom einzelnen Zahn bis zum komplexen Knochenaufbau. Patientinnen und Patienten aus dem ganzen Münchner Westen kommen dafür zu uns nach Puchheim, oft auf Überweisung ihres Hauszahnarztes.
Puchheim München-West Landkreis Fürstenfeldbruck

Was ist ein Zahnimplantat?
Ein Zahnimplantat ersetzt eine fehlende Zahnwurzel. Es wird im Kieferknochen verankert und trägt später eine Krone, Brücke oder Prothese. Bei einer einzelnen Zahnlücke bleiben gesunde Nachbarzähne in der Regel unbeschliffen.
Die Implantation und chirurgische Nachsorge übernehmen wir in Puchheim. Den Zahnersatz planen wir gemeinsam mit Ihrer weiterbehandelnden Zahnarztpraxis und dem Dentallabor.

Wann kommt ein Implantat infrage?
Implantate können einzelne oder mehrere Zähne ersetzen und einer Prothese mehr Halt geben. Voraussetzungen sind ausreichend Knochen und eine Mundgesundheit, die den Eingriff zulässt. Eine Parodontitis, Vorerkrankungen, Medikamente und Rauchen berücksichtigen wir bei der Planung.
Ein Zahn fehlt
Ein Implantat mit Krone kann die Lücke schließen, ohne gesunde Nachbarzähne als Brückenpfeiler zu beschleifen. Dafür müssen genügend Platz und Knochen vorhanden sein.
Mehrere Zähne fehlen oder die Prothese sitzt locker
Implantate können eine Brücke tragen oder eine herausnehmbare Prothese stabilisieren. Wie viele dafür nötig sind, hängt von der Größe der Zahnlücke und dem geplanten Zahnersatz ab.
Welche Alternativen gibt es?
Eine Brücke auf eigenen Zähnen oder eine herausnehmbare Prothese kann Zahnlücken auch ohne Implantation versorgen. Für eine herkömmliche Brücke werden die Nachbarzähne meist beschliffen. Implantate erfordern dagegen einen chirurgischen Eingriff und Einheilzeit. Wir wägen Zahnerhalt, Aufwand und Kosten mit Ihnen ab.
Ihre Implantat-Behandler
Drei Fachzahnärzte für Oralchirurgie führen bei uns Implantatbehandlungen durch. Ihre mehrjährige Weiterbildung umfasst auch aufwendigere chirurgische Eingriffe, etwa einen Knochenaufbau. Die Behandlung stimmen wir mit Ihrer Zahnarztpraxis ab.

Dr. med. dent. Robert Nieberler
Fachzahnarzt für Oralchirurgie
Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie (BDO, BDIZ EDI, DGI, DGZI) und ITI Fellow.
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Dr. med. dent. Sophia Nieberler-Steff
Fachzahnärztin für Oralchirurgie
Spezialisierung auf Implantologie, Parodontologie und 3D-Diagnostik.
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Dr. med. dent. Bastian Steff
Fachzahnarzt für Oralchirurgie
ITI Fellow seit 2018 und mehr als 20 Jahre Erfahrung mit Sofortimplantation und Sofortversorgung.
Profil ansehenAblauf und Behandlungsdauer
Bis zum endgültigen Zahnersatz vergehen meist mehrere Monate. Ein Knochenaufbau kann zusätzliche Heilzeit erfordern. Diese fünf Schritte gehören zur Behandlung:
Untersuchung und Planung
Wir untersuchen Mund und Kiefer und prüfen vorhandene Röntgenbilder. Bei Bedarf ergänzt eine 3D-Aufnahme (DVT) die Planung. Sie erfahren, welche Behandlungsschritte und Kosten zu erwarten sind.
Vorbehandlung
Vor dem Eingriff behandeln wir Entzündungen, die die Heilung beeinträchtigen können. Falls Knochen fehlt, erfolgt der Aufbau vor oder zusammen mit der Implantation.
Implantation
Unter örtlicher Betäubung setzen wir das Implantat in den Kieferknochen ein. Weitere Betäubungsmöglichkeiten besprechen wir vor dem Eingriff.
Einheilung
Das Implantat wächst über mehrere Wochen bis Monate im Knochen ein. Bei Kontrollen prüfen wir die Heilung und den Zeitpunkt für den Zahnersatz.
Zahnersatz und Nachsorge
Ihre weiterbehandelnde Zahnarztpraxis übernimmt den abgestimmten Zahnersatz. Der Implantatpass hält die verwendeten Komponenten fest; regelmäßige Kontrollen und Pflege bleiben wichtig.
Wenn Sie Angst vor dem Eingriff haben
Sprechen Sie uns schon bei der Terminvereinbarung auf Ihre Angst an. So können wir Ihre Fragen vor dem Eingriff klären und passende Betäubungsmöglichkeiten besprechen.
Neben der örtlichen Betäubung sind eine medikamentöse Sedierung (Dämmerschlaf) und Vollnarkose möglich. Welche Form geeignet ist, hängt vom Eingriff und Ihrer Gesundheit ab. Nach Sedierung oder Vollnarkose erholen Sie sich in unserem separaten Aufwachraum.

Wie sich die Kosten zusammensetzen
Zur Implantatbehandlung gehören die Operation und der spätere Zahnersatz. Für Ihre Gesamtkosten sollten Sie deshalb beide Teile berücksichtigen:
- Chirurgie: Untersuchung, Bildgebung, Implantat und Eingriff; gegebenenfalls Zahnentfernung, Knochenaufbau oder zusätzliche Betäubungsverfahren.
- Zahnersatz: Aufbau, Provisorium und endgültige Krone, Brücke oder Prothese. Diesen Teil kann Ihre weiterbehandelnde Zahnarztpraxis separat berechnen.
Nach der Untersuchung erhalten Sie eine Aufstellung der geplanten chirurgischen Schritte und Kosten. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt in der Regel einen befundbezogenen Festzuschuss zum Zahnersatz; die Implantation selbst ist bis auf seltene Ausnahmen eine Privatleistung. Leistungen privater und zusätzlicher Versicherungen hängen vom Tarif ab.
Welche Behandlung kommt infrage?
Knochenaufbau für Zahnimplantate
Zu wenig Knochen schließt ein Implantat nicht grundsätzlich aus. Ein Knochenaufbau kann den nötigen Platz und Halt schaffen – vor oder zusammen mit der Implantation.
Im seitlichen Oberkiefer begrenzt die Kieferhöhle die verfügbare Knochenhöhe. Ein Sinuslift schafft dort Raum für zusätzlichen Knochen. Je nach Ausgangslage erfolgt er über einen internen oder externen Zugang. Untersuchung und Bildgebung zeigen, welches Vorgehen und welche Heilzeit nötig sind.

Sofortimplantation und Sofortversorgung
In geeigneten Fällen lassen sich Behandlungsschritte verbinden. Ein Implantat sofort einzusetzen und es sofort mit Zahnersatz zu versorgen sind dabei zwei getrennte Entscheidungen.
Implantat direkt nach der Zahnentfernung einsetzen
Bei einer Sofortimplantation wird das Implantat im selben Termin wie die Zahnentfernung eingesetzt. Dafür müssen Knochen und Zahnfleisch geeignet sein und festen Halt ermöglichen. Dr. Bastian Steff verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung mit diesem Vorgehen.
Früh einen provisorischen Zahnersatz befestigen
Bei einer Sofortversorgung erhält das Implantat direkt oder kurz nach dem Einsetzen einen provisorischen Zahnersatz. Voraussetzung ist ausreichende Stabilität. Die Einheilung im Knochen ist damit noch nicht abgeschlossen.
All-on-6: Fester Zahnersatz für den ganzen Kiefer
Wenn in einem Kiefer alle Zähne fehlen, können sechs Implantate einen vollständigen, festsitzenden Zahnersatz tragen. Dieses All-on-6-Konzept bieten wir in unserer Praxis an. Es kann eine Alternative zu einer herausnehmbaren Vollprothese sein.
Ob All-on-6 passt, hängt unter anderem vom Knochenangebot und der Belastung beim Kauen ab. Feste Zähne an einem Tag sind damit nicht automatisch verbunden: Ob ein Provisorium sofort befestigt werden kann, wird gesondert geprüft.
Titan oder Keramik: Welches Implantat passt zu Ihnen?
Bei wenig Platz kann ein besonders belastbares Material kleinere Implantate ermöglichen. Keramik bietet einen hellen, metallfreien Implantatkörper. Entscheidend sind die Stelle der Zahnlücke, der vorhandene Knochen und der geplante Zahnersatz.
Roxolid: belastbar bei kleinerem Durchmesser
Wir verwenden Roxolid von Straumann, eine Verbindung aus Titan und Zirkonium. Das Material ist mechanisch belastbarer als Reintitan und ermöglicht auch Implantate mit kleinerem Durchmesser. Das kann bei schmalen Zahnlücken oder einem schmalen Kieferknochen helfen. In geeigneten Fällen lässt sich ein Knochenaufbau dadurch vermeiden oder dessen Umfang verringern.
Keramik: ein heller, metallfreier Implantatkörper
Keramikimplantate bestehen aus zahnfarbenem Zirkoniumdioxid. Sie können eine Alternative sein, wenn Ihnen ein metallfreier Implantatkörper wichtig ist. Auch die helle Farbe kann bei der ästhetischen Planung eine Rolle spielen. Ob die gesamte Versorgung metallfrei ist, hängt auch von den Verbindungsteilen ab. Die verfügbaren Bauformen und Einsatzmöglichkeiten unterscheiden sich je nach System.
Unsere Implantat-Patienten über uns
Patientinnen und Patienten berichten von verständlichen Erklärungen, einer ruhigen Behandlung und persönlicher Nachsorge.
★★★★★
Die Implantation und die einzelnen Behandlungsschritte wurden verständlich erklärt. Am folgenden Tag erkundigte sich Dr. Nieberler persönlich nach dem Befinden.

★★★★★
Nach einer Zahnentfernung wurden später zwei Implantate eingesetzt. Die Behandlung verlief ruhig, die einzelnen Schritte wurden fortlaufend erklärt, und nach der Operation folgte ein persönlicher Anruf.

★★★★★
Vor der Operation fanden ausführliche Gespräche und eine direkte Abstimmung mit der eigenen Zahnarztpraxis statt. Auch die Erreichbarkeit und die Nachsorge wurden positiv bewertet.

★★★★★
Die Erklärungen zu den einzelnen Behandlungsschritten wirkten beruhigend. Das Praxisteam wurde als freundlich erlebt.

Häufige Fragen zu Zahnimplantaten
Ist eine Implantation schmerzhaft?
Eine örtliche Betäubung verhindert während des Eingriffs in der Regel Schmerzen. Danach sind Wundschmerzen und Schwellungen möglich. Sie erhalten Hinweise zur Schmerzlinderung und zum Verhalten nach der Behandlung.
Welche Risiken gibt es?
Zu den möglichen Komplikationen gehören Nachblutungen, Infektionen und eine gestörte Einheilung bis zum Verlust des Implantats. Je nach Lage können auch Nerven oder die Kieferhöhle verletzt werden. Später können Entzündungen um das Implantat entstehen (Periimplantitis). Vor dem Eingriff erläutern wir Ihre persönlichen Risiken und mögliche Alternativen.
Wann kann ich wieder arbeiten?
Planen Sie nach dem Eingriff Zeit zur Erholung ein. Eine einzelne Implantation erfordert meist eine kürzere Pause als mehrere Implantate oder ein Knochenaufbau. Auch körperliche Arbeit und die gewählte Betäubung beeinflussen die Dauer. Die voraussichtliche Ausfallzeit besprechen wir vor Ihrem Termin.
Habe ich während der Einheilung eine Zahnlücke?
Ein Provisorium kann die Zeit bis zum endgültigen Zahnersatz überbrücken. Ob es herausnehmbar oder festsitzend sein kann, wird vor der Implantation mit Ihrer Zahnarztpraxis geplant. Nicht jedes frische Implantat darf sofort mit Zahnersatz belastet werden.
Wie lange halten Zahnimplantate?
Implantate können viele Jahre halten. Ihre Lebensdauer hängt unter anderem von Mundgesundheit, Pflege, Rauchen und regelmäßiger Nachsorge ab. Reinigen Sie auch die Zwischenräume mit den empfohlenen Hilfsmitteln. Implantate bekommen keine Karies; Entzündungen des umliegenden Gewebes können ihren Halt dennoch gefährden. Krone, Brücke oder Prothese können im Laufe der Zeit repariert oder erneuert werden müssen.
Was brauche ich für den ersten Termin?
Bringen Sie vorhandene Röntgenbilder, Ihren Medikamentenplan und eine Überweisung mit, falls Sie eine erhalten haben. Ob weitere Unterlagen nötig sind, erfahren Sie bei der Terminvereinbarung. Anamnesebogen und Hinweise finden Sie unter Informationen für Neupatienten.
Implantatbehandlung persönlich planen
Beim ersten Termin untersuchen wir Ihre Ausgangssituation und besprechen mögliche Behandlungen, den zeitlichen Ablauf und die Kosten.